Liebe oder Freundschaft?
15. Februar 2010
Als ich 16 war, war ich in ein Mädchen(13) verknallt. Sie war über ein paar Ecken mit mir verwandt, aber das war mir damals egal und wäre ohnehin legal gewesen, wenn wir eine Beziehung gehabt hätten.
Da ich bis dahin nie Freunde hatte und es nicht gewohnt war, dass Menschen nett zu mir sind, habe ich in dieser Situation denke ich Freundschaft mit Liebe verwechselt. Ich hatte ihr gesagt wie ich fühle und bin – einmal mehr – auf Ablehnung gestoßen. Leider war unser Verhältnis danach so gestört, dass wir nie wieder Kontakt hatten.
Ich habe eine gute Freundin verloren.
Aber wie merkt man ob man jemanden liebt oder nur befreundet ist? Darf man Freunde lieben? Was ist Liebe? Warum gehen Freundschaften kaputt, wenn eine/r den/die andere/n liebt? Wie kann ich das in Zukunft unterscheiden, um nicht noch mehr Freunde zu verlieren?
24. Februar 2010 um 08:27
Klar darf man Freunde lieben und das tut man auch, dass ist aber eine freundschaftliche und sehr familiäre Liebe. Das sollte man nicht verwechseln.
Manchmal fühlt man sich aber einsam und verwechselt diese Freundschaft mit Verliebtsein (und so kann eine Freundschaft zerbrechen, wenn der Gegenüber damit nicht klar kommt).
Gute Freunde findet man nicht an jeder Strassenecke und diese auf’s Spiel zu setzen, wäre es mir nur selten wert.
Der Grad zwischen Freundschaft und Liebe ist eng, weil Liebe basiert nun mal auf Freundschaft. Man sollte über eine solche Entscheidung nachdenken und sicht nicht einfach von seinen Gefühlen mitreissen lassen, weil man das Verlangen nach einem Partner hat. Freunde braucht man – Liebe kann vergehen.